Projektbeschreibung         .

Barbara Weißbach, Elena Vorontsowa-Schnell: Zugehörigkeit und Identität von MIgranten der ersten Generation. Arbeitsmigranten als Wanderer zwischen den Welten: Diversity als Chance und Herausforderung. In: PERSONALFÜHRUNG Heft 12 / 2003 (Hinweis: Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Personalführung DGFP).

Vive la différence!

Synergien in der Organisations- und Personalentwicklung

durch produktive Nutzung geschlechtsspezifischer Unterschiede

 

- Konzeptentwicklung –

  modellhafte innovative Maßnahme im Ziel 3-Programm, Politikfeld D    

 Durchführung:  
IUK Institut GmbH Dr. Barbara Weißbach  
Am Spörkel 37a    
44227 Dortmund  
 In Kooperation mit: 
Oppermann Consulting GmbH Katrin Oppermann-Jopp  
Graf-Adolf-Str. 29  
58239 Schwerte  
www.oppermann-consulting.de 
Gender Akademie NRW e.V.   Dr. Monika Goldmann  
Evinger Platz 17   Angelika Kipp
44339 Dortmund  

www.sfs-dortmund.de  


Kurzfassung

Das Ziel des skizzierten Vorhabens einer modellhaften innovativen Maßnahme im Politikfeld D besteht in der Entwicklung und pilothaften Erprobung eines  „managing diversity“-Konzepts für die Organisations- und Personalentwicklung. Die produktive Nutzung und Förderung sich wechselseitig ergänzender weiblicher und männlicher Rollen steht im Mittelpunkt des geplanten Projekts. Zielgruppen sind Personalmanagement und –entwicklung in Unternehmen, Promotoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit einem transnationalen Partner aus einem europäischen Land, das auf diesem Gebiet bereits avanciertere betriebliche Konzepte entwickelt und realisiert hat (alternativ aus GB, NL oder IRL) sollen gute Beispiele von wegweisenden „diversity“-Konzepten für die Anwendung in Dortmunder Unternehmen fruchtbar gemacht werden.

Angesichts eines derzeit noch geringen Bewußtseins für die synergetischen Potenziale geschlechtsspezifisch unterschiedlicher Wahrnehmungs-, Denk- und Problemlösungsmuster in den Unternehmen steht

Ø      die Sensibilisierungsarbeit auf der Basis guter Praxisbeispiele zunächst im Vordergrund,

Ø      sodann – auf der Basis zuvor geführter offener Interviews mit Expertinnen und Experten aus Personalmanagement und Personalentwicklung  sowie mit Führungskräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - die Erarbeitung von Szenarien synergetischer Nutzung und

Ø       schließlich ein Konzept, das in einer Pilotphase in 2 Unternehmen erprobt und evaluiert,

Ø      anschließend der Öffentlichkeit in einem Transfer-Workshop präsentiert wird, um

Ø      zu einem späteren Zeitpunkt in breitem Umfang in Unternehmen verschiedenster Branchen vermarktet zu werden.

Der Nutzen für die Unternehmen besteht in der Generierung einer größeren Anzahl und in der Beachtung / Förderung (bisher) weitgehend unbekannter Perspektiven auf unterschiedlichste Anforderungen und Herausforderungen turbulenter Umwelten. Die Wahrscheinlichkeit kreativer Problemlösungen wächst damit. Traditionelle Organisations- und Personalentwicklungsmaßnahmen werden um eine spezifische Variante angereichert: Die geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Watching-, Thinking-, Doing- und Feeling-Profile, die bisher systematisch die jeweils andere Perspektive ausblenden und ignorieren. Synergetischer Nutzen entsteht durch produktive Konfrontation und Ergänzung – und zwar in eher weiblich dominierten Unternehmenskulturen mit der männlichen Brille, in männlich dominierten mit der weiblichen. Dafür gibt es aus der Coaching-Praxis bereits vielversprechende Ansätze (Bertram/Weißbach 1999), die nach „gender mainstream“-Kriterien angepaßt werden müssen. 

Das zu entwickelnde Konzept soll in Form eines Handbuchs incl. erster Erfahrungsberichte und eines Methoden-Pools veröffentlicht werden. Ein Zyklus bereits erprobter und bewährter Seminare (Frauensprache – Männersprache, Coachings, „Coolness“-Training) im Wechsel mit neuartigen Modulen wird unternehmensübergreifend angeboten. Handbuch, Seminar und Vermarktungskonzept stellen die Produkte des geplanten Projekts dar.


Veröffentlichung:
Barbara Weißbach, Elena Vorontsowa-Schnell: Zugehörigkeit und Identität von MIgranten der ersten Generation. Arbeitsmigranten als Wanderer zwischen den Welten: Diversity als Chance und Herausforderung. In: PERSONALFÜHRUNG Heft 12 / 2003 (Hinweis: Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Personalführung DGFP).

Sehen Sich sich auch die bisher entwickelten Gender&Diversity-Trainings bzw. Angebote an: 

Angebot für ein Diversity-Training: „Interkulturelle Belegschaft, Jung und Alt, Frauen und Männer – Sensibilisierung für Führungskräfte und Beschäftigte“
Angebot für ein Gender- Training: „Sensibilisierung von Führungskräften für die nachhaltige Umsetzung von Gender Mainstreaming“