| Projektbeschreibung | . |
"Lean Management - und was dann?" Entwicklung von Humanressourcen und strategische Personalentwicklung im Bereich kaufmännischer und technischer Angestellter in kleinen und mittleren Unternehmen des Maschinenbaus
(Gefördert über das QUATRO-Programm des Arbeitsministeriums des Landes NW und der Europäischen Union)
Projektinhalt und -ziele:
Das Programm QUATRO steht für: Qualifizierung, Arbeit, Technik und Reorganisation. Die einzelnen diesem Programm zugeordneten Projekte verschiedenster Träger zielen auf eine verbesserte Abstimmung von technischer Innovation, Reorganisation und Qualifizierungsmaßnahmen. Im Interesse der Beschäftigungs- und Standortsicherung soll damit ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Anpassungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von kleinen und mittleren Unternehmen verschiedenster Branchen geleistet werden.
Das Projekt "Lean Management - und was dann?" hat sich in sieben niederrheinischen Maschinenbauunternehmen das Ziel gesetzt, betriebsspezifische Humanressourcen im Angestelltenbereich durch unterschiedlichste Qualifizierungskonzepte nachhaltig zu entwickeln. Damit soll insbesondere die Einführung und der Ausbau dezentraler Unternehmensstrukturen unterstützt, begleitet und längerfristig abgefedert werden.
Projektschritte / Vorgehensweise:
Projektlaufzeit: 1.7.1995 - 30.9.1998
Aus dem Fundus:
Beispiel für eine nonverbale Partnerübung aus einem Führungskräftetraining, die lautet:
Erste Ergebnisse:
Im Zuge der praktischen Umsetzungsarbeit hat sich der Ansatz betriebsnaher und "maßgeschneiderter" Angebote für die einzelnen Unternehmen sehr bewährt. Betriebsspezifische Beratung und Qualifizierung stellt unserer Erfahrung zufolge den besten Weg für die effiziente Umgestaltung der Unternehmen dar. Frontalunterricht und außerbetriebliche Lernformen sind für die Weiterbildung von Führungskräften aller Ebenen und für Experten eher im Ausnahmefall geeignet. Auf selbstbestimmte Qualifizierungsinhalte und -prioritäten ist hoher Wert zu legen. Der betriebliche Reorganisationsprozeß wird am sinnvollsten durch ein breites Spektrum an Qualifizierungsformen unterstützt.
Als eines der effektivsten Mittel der Entwicklung von Humanressourcen hat sich das Einzel- und Teamcoaching bewährt. Vor allem dann, wenn es von möglichst vielen betrieblichen Entscheidungsträgern und Führungskräften genutzt wird, entfaltet es seine Potentiale und bringt an vielen Stellen gleichzeitig "Bewegung" ins Unternehmen.
In allen beteiligten Unternehmen hat sich gezeigt, daß der Einbezug der Beschäftigten von Beginn an einen hohen Stellenwert für die Akzeptanz der in die Wege geleiteten Maßnahmen im Betrieb hat. Gerade hinsichtlich der Partizipationsfrage ist von vornherein die Kooperation mit den jeweiligen Betriebsräten unabdingbar. Nicht zuletzt erweisen sich Betriebsräte heute immer häufiger als Innovatoren, deren Erfahrungen und Ideen unbedingt in den Reorganisationsprozeß eingehen sollten - im Sinne einer Beschäftigungs- und Standortsicherung.
Projektleiterin: Dr. Barbara Weißbach
Jüngste Ergebnisse:
aus dem QUATRO-Projekt
"Lean Management - und was dann?"
Entwicklung von Humanressourcen
und
aus dem ADAPT-Projekt
"Strategische Personalentwicklung und
Wissensmanagement in dezentralen Strukturen"
gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung,
Kultur und Sport des Landes NW und der Europäischen Union
Version 2.0
Stand: Oktober 1999
IUK GmbH
Institut für sozialwissenschaftliche Technikforschung GmbH
Am Spörkel 37a
44227 Dortmund
Tel.: 0231/ 756683
Fax: 0231/ 7281641
www.iuk.com
e-mail: info (ät) iuk.com
Gliederung
Aufbau des Führungskräfte-Trainings S. 3
Anhang: Beispielhafter Ablauf eines Führungskräfte-Trainings S. 44
| •
Modul "Führungskräfte-Training" |
|
| Projekt "Lean Management - und was dann?"
und Projekt "PERDUM"
|
| • Publikation aus diesem Projekt | |
| B. Weißbach: Expertenwelten und Managementpraxis. In: ARBEIT, 10. Jahrg. (2001), Heft 2 |